Persönliches: Nicci als Schülerin (Wie war ich? Wie bin ich? Was will ich?) TEIL 1!

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4 Comments
In diesem Post wollte ich mal mehr in mein Schulleben einsteigen.
Es ist ziemlich persönlich und ich hoffe ihr macht euch kein Falsches Bild über mich.

Es geht in den Post allgemein um die Fragen : Wie ich bin, Wie war ich und Wer will ich werden? Es klingt irgendwie poetisch und übertrieben - aber vielleicht wecke ich auch ein wenig die Interesse in euch :)

Also "Nicci als Schülerin" - Vielleicht sollte ich mal Anfangs sagen, dass ich wirklich Zeit gebraucht habe zu verstehen, dass Schule sehr wichtig ist. Es soll nicht heißen, dass ich immer schlecht war, aber es gab eine Zeit wo ich richtig "auf die Nase geflogen bin".

In der Realschule war ich immer von den Noten her "normal". Im 3er Bereich ohne mir Mühe zu geben. Da ich von Natur aus ziemlich Faul bin, hat mir das gereicht ohne mich reinzuhängen 3er zu bekommen. Habe problemlos meinen Realschulabschluss gekriegt und bin dann auf eine weiterführende Schule gegangen. Dort wollte ich, dann meine Fachhhochschulreife bekommen. Aber es lag mir nicht - es war eine Wirtschaftliche Schule und es lag mir einfach nicht - BWL und Co. ?! Das interessiert mir einfach nicht, also konnte ich mich einfach nicht motivieren zum lernen. Die Folgen davon?
Ich habe abgeschaltet und es ist einfach auf Weiterführenden Schulen wie es ist. Man muss am Ball bleiben sonst kann man es knicken. Die Klasse war auch nicht so meins und somit war es dann mit meinen zwei Freundinnen 'WIR GEGEN DEN REST DER WELT oder Klasse" (wie man es sieht). Am Ende des zweiten Jahres habe ich es gelassen und es nicht gepackt.


Ich bekam 2011 eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, die Schule lief Top und das ganze medizinische hat mir Spaß gemacht. Leider sah es die Praxis nicht so und am Ende der Probezeit durfte ich dann wieder gehen. Es war wirklich eines der schlimmsten Gefühle in meinem Leben. Weil es so unerwartet war und ein richtiger Schlag ins Gesicht.
Im Endeffekt war der Grund "Ich passe nicht rein ins Team, in den Beruf und bin einfach zu ruhig." - Das Gefühl kann man wohl nur empfinen, wenn man das erlebt hat. Weil es sich einfach so anfühlt als würde man " abgelehnt und bestraft werden" für das wie man selbst ist.
Es ist ein Knacks ins Selbstbewusstsein, soviel kann ich euch sagen.

(bislang konnte ich einfach nicht drüber schreiben, weil man sowas erst verarbeiten muss)


Meine erste Reaktion nach der Kündigung war heulen vor Verzweiflung. Es war ja immerhin auch noch Ende Oktober. Wo findet man da noch eine Ausbildung?
Also musste für das Jahr ein Aushilfsjob her, den ich auch schnell gefunden habe und über den ich bis heute sehr glücklich bin! ♥

Das war der erste Teil :)
Morgen kommt der zweite - da meine Schullebensgeschichte lang ist! 



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Kommentare:

  1. Ich kenne das, ich schreibe auch lieber als zu reden :/
    Mir wurde auch mal gesagt, dass ich zu ruhig bin, als ich in meinen alten Job angefangen hatte, aber meine Kollegen fanden es nicht schlimm, so bin ich nun mal! Habe meinem Job gut gemacht & nur das zählt. Nach einiger Zeit, als ich alle kennengelernt hatte, war ich nicht mehr ruhig :D
    Ich bin immer so, erst schaue ich wie die Menschen so ticken & dann bin ich ICH!
    Das finde ich echt scheiße, dass du dafür gekündigt worden bist :O Besser so süße! Du bist so & wer dich nicht akzeptiert, der soll abhauen. ♥♥

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  2. Darüber hatten wir ja schonmal geschrieben mit dem "zu ruhig sein", kenne das..das hat mir auch schon oft Probleme bereitet, aber so bin ich nun mal. Ich bin einfach keine Person, die besonders viel redet, nur unter Leuten die ich gut kenne. Außerdem denke ich, dass du sicher noch aus dir rausgekommen wärst, wenn sie dich nach der Probezeit behalten hätten. Manche Leute brauchen eben länger als andere, das war bei mir schon immer so :)
    Aber wie sagt man, wo sich Türen schließen, öffnen sich wieder neue ;)

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  3. Das Gefühl nach dem Kündigen kann ich verstehen. Ich habe mal ähnliches nach einem Praktikum erlebt, bei mir war es aber andersrum: Dem Chef hat nicht gefallen, dass ich so selbstständig und selbstbewusst gearbeitet habe.

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  4. Oh Süße, ich kenn das so gut. Ich hab letztes Jahr ne Ausbildung zur Friseurin angefangen und wurde am letzten Tag der Probezeit entlassen, ich wäre zu schüchtern etc., und dann haben sie sogar noch Lügengeschichten erfunden. Ich war so, so am Ende und hab wochenlang nur geheult und die Welt nicht mehr verstanden, weil sie mir auch während der Ausbildung vorgespielt haben, mich ganz gut zu finden, und dann kurz vor Silvester: BÄM, Tschüss, weg mit dir. Und das ist nunmal mein Traumberuf... habe mittlerweile eine Ausbildung in einem anderen Salon begonnen und bisher läuft alles gut, nur ist da jeden Tag die Angst, die Scheiße könnte sich wiederholen... ich wünsche dir alles Gute :*

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